Tina Teubner
Protokolle der Sehnsucht - Ein Feuerwerk der Melancholie
Am Klavier: Ben Süverkrüp
37. Osnabrücker Kabarett Festival 2026
29.10.2026 bis 02.12.2026
Präsentiert von ON
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„Ernst wird’s sowieso – wir lachen trotzdem“
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Vom 29. Oktober bis 28. November 2026 heißt es in der Lagerhalle Osnabrück wieder: Bühne frei für das Kabarettfestival. Als soziokulturelles Zentrum der Stadt verbindet die Lagerhalle Unterhaltung mit ihrem Anspruch, gesellschaftliche Themen sichtbar zu machen, politische Bildung zu fördern und demokratischen Austausch zu ermöglichen. Das neue Festivalmotto bringt diese Haltung auf den Punkt: „Ernst wird’s sowieso – wir lachen trotzdem“.
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Bereits am 22. Oktober stimmt Tina Teubner mit „Protokolle der Sehnsucht – Ein Feuerwerk der Melancholie“ auf das Festival ein. Am 29. Oktober eröffnet Katie Freudenschuss offiziell das Festival. Danach folgt ein Monat voll politischer Satire, Comedy, Musik, Stand-up und literarischem Kabarett.
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Das Programm führt etablierte Größen und besondere Stimmen des Genres zusammen. Im Saal stehen unter anderem Quichotte, Teresa Reichl, Tim Fischer, Wilfried Schmickler, Friedemann Weise und Jonas Greiner auf der Bühne. Quichotte verbindet Stand-up, Rap und Gesellschaftskritik und bringt mit seinem Programm „Guter Dinge“ kluge Gedanken und pointierten Humor zusammen. Im Spitzboden zeigt das Festival die unterschiedlichen Facetten des zeitgenössischen Kabaretts: Kathi Wolf verbindet persönliche Erfahrungen mit gesellschaftlichen und politischen Themen, Florian Hacke nimmt die Zumutungen des Alltags mit schwarzem Humor ins Visier. Lennart Schilgen setzt auf feine Beobachtungen und poetisches Liedkabarett, Christl Sittenauer verbindet Gesellschaftskritik mit persönlicher Perspektive, während Ulan & Bator mit Sprache, absurden Ideen und dadaistischem Witz die Grenzen des Genres ausloten.
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Friedemann Weise bringt mit „Satire suchen ein Zuhause“ eine ganz eigene Mischung aus lakonischem Humor, Musik und schrägen Alltagsbeobachtungen auf die Bühne. Eigenwillig, pointiert und immer für eine überraschende Perspektive gut, passt er damit bestens zu einem Festival, das Unterhaltung und gesellschaftlichen Blick miteinander verbindet.
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Ein besonderes Gastspiel gibt Florian Schroeder am 31. Oktober in der OsnabrückHalle. Mit „Endlich glücklich“ nimmt er die Suche nach dem Glück in einer zunehmend komplizierten Welt ins Visier. Die Veranstaltung findet außerhalb der Lagerhalle statt, ist aber Teil des Festivalprogramms.
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Musik spielt auch 2026 eine wichtige Rolle: Tim Fischer bringt Chansons auf die Festivalbühne, Katie Freudenschuss verbindet Kabarett mit eigenen Songs und Improvisation, und Lennart Schilgen präsentiert Liedkabarett zwischen Poesie und Alltagsbeobachtung. Mit Luksan Wunder und Ulan & Bator kommen zudem zwei Acts dazu, die die Grenzen zwischen Comedy, Satire, Musik und absurdem Theater lustvoll verschieben.
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So bleibt das Osnabrücker Kabarett Festival seinem Anspruch treu: Es will unterhalten, aber nicht bei der Unterhaltung stehen bleiben. Denn manchmal ist eine Pointe der beste Einstieg in ein gutes Gespräch.
Protokolle der Sehnsucht - Ein Feuerwerk der Melancholie
Am Klavier: Ben Süverkrüp