Soziokultur

Die Lagerhalle wurde im Dezember 1976 als soziokulturelles  Zentrum eröffnet und das sind wir heute immer noch. Aber was steckt hinter diesem sperrigen Begriff?

Die Bundesvereinigung der soziokulturen Zentren hat versucht, es mit diesen Stichpunkten zusammen zu fassen:

  • Soziokultur will Kultur und Gesellschaft in engen Zusammenhang stellen.
  • Soziokultur ist Kulturpraxis, die auf einen freien Zugang für eine breite NutzerInnenschicht angelegt ist.
  • Soziokultur geht davon aus, dass jede(r) Kultur hat und diese aktiv mitgestalten kann.
  • Soziokultur darf nicht auf Kunst eingeengt werden, sondern ist Medium zur Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft und politischer Einflussnahme.
  • Soziokultur ist keine Sozialkultur, denn sie reduziert sich nicht auf die Behebung gesellschaftlicher Defizite.
  • Soziokultur ist Vielfalt aus Prinzip!

Auf diesen Seiten finden Sie Informationen über aktuelle und vergangene soziokulturelle Projekte der Lagerhalle. Wir versuchen gesellschaftliche Diskussionen und Veränderungen aufzugreifen, zum Nachdenken und mitmachen anzuregen, kulturelle Vielfalt zu fördern und die demokratische Gemeinschaft aller hier lebenden Menschen aktiv mitzugestalten.

Die Lagerhalle ist Mitglied im Landesverband Soziokultur Niedersachsen e.V. und in der Bundesvereinigung soziokultureller Zentren e.V.

Links:
http://www.soziokultur.de/bsz/
http://soziokultur-niedersachsen.de/aktuelles.html

Soziokultur im Film

Diese Filme wurden von der Landesarbeitsgemeinschaft soziokultureller Zentren produziert, deren Mitglied auch die LAGERHALLE ist.

Projekt: JellyArt – Inklusive Musik- und Tanzperformance

„JellyArt“ ist eine Initiative der Lagerhalle Osnabrück, die sich für eine neue Ästhetik im Tanz und in der Musik einsetzt. Tamara McCall, Linda Effertz und Carolin Nowak möchten damit Menschen mit und ohne Behinderung aus dem Stadt- und Landkreis Osnabrück erreichen.

JellyArt wird dabei auf zwei Ebenen aktiv: In eigenen Musik- und Tanzperformances möchte die Initiative aus Tänzerinnen und Tänzern, Musikpädagoginnen und Schauspielerinnen auf die neue Form des inklusiven Tanzes aufmerksam machen und die Seh- und Hörgewohnheiten des Publikums auf die Probe stellen.

Projekt: One World Sessions

Foto: Tom Althaus
Foto: Tom Althaus

Gemeinsam bieten die Lagerhalle e.V., Exil- Osnabrücker Zentrum für Flüchtlinge e.V. und die Kunst- und Musikschule Osnabrück verschiedene Kreativ-Angebote an.

Du interessierst Dich für Musik, Kunst und Kultur?
Du triffst gerne neue Menschen, spielst ein Instrument oder singst? Dann schau bei unseren Musiksessions vorbei!

Das wichtigste für alle Sessions ist Freude an Musik, Kunst und Kultur. Die Teilnahme ist freiwillig. Komm einfach vorbei!

Unterstützt werden wir durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Für das Engagement in unserer Sache möchten wir uns recht herzlich bedanken.

Die Osnabrücker Vielen

DIE VIELEN möchten die Kommunikation und Handlungsmöglichkeiten unter Künstler*innen, Ensembles und Akteur*innen der Darstellenden und Bildenden Künste stärken.

Dies gilt insbesondere für Künstler*innen, für die Theater und Kunst machen heißt, an einer Gesellschaft zu arbeiten, die sich aus Menschen aller Hautfarben und Geschlechtervariationen, vieler sexueller Orientierungen, unterschiedlichster Bedürfnisse und Fähigkeiten, aus Gläubigen und Nicht-Gläubigen zusammensetzt und auf deren Gleichberechtigung beruht.

Der 2017 gegründete Verein DIE VIELEN solidarisiert sich mit allen Aktiven der Kunst- und Kulturlandschaft und deren Institutionen, die von rechtspopulistischen und rechtsextremen Positionen attackiert oder in Frage gestellt werden.

Der Verein DIE VIELEN befördert die Kunst genreübergreifend als Wegbereiterin einer gleichberechtigten, offenen Gesellschaft.

Der Verein DIE VIELEN organisiert Aktionen und Happenings, die sich gegen Hass wenden. Er stößt streithaft Debatten innerhalb der Theater- und Kunstlandschaft an.

Die Kampagne „Erklärung der Vielen“ des Vereins DIE VIELEN e.V. hat einen regionalen Charakter: Alle Kultureinrichtungen werden gebeten, sich regional oder stadtweit zu ERKLÄRUNGEN zusammenzuschließen.

Diesem Aufruf sind Anfang 2019 Kultureinrichtungen und -schaffende aus Stadt und Landkreis gefolgt, haben sich zu den Osnabrücker Vielen zusammen geschlossen und die „Osnabrücker Erklärung der Vielen“ unterzeichnet.

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