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Mädchen in Uniform

Filme als Gefahr für Sittlichkeit, Nationalismus und Disziplin?
Filmreihe zur Tagung „Preußen und Osnabrück. Eine Beziehungsgeschichte“

Preußen und Lagerhalle, wie passt das denn zusammen? Den Kontext zur dreiteiligen „Preußen-Filmreihe“ liefert der Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V. gemeinsam mit der Universität Osnabrück vom 25. bis 27.September mit der Tagung „Preußen und Osnabrück. Eine Beziehungsgeschichte“. Sie wird nicht nur von einer hochkarätigen Podiumsdiskussion, sondern auch von drei spannenden Filmklassikern umrahmt.

Mit Blick auf eine lesbische Liebe an der Grenze zwischen Neigung und Verbot greift der Abschlussfilm der „Preußen“-Reihe mit MÄDCHEN IN UNIFORM aus dem Jahr 1931 ein gänzlich anderes Thema auf: Der ausschließlich mit Frauen besetzte Film entstand unter der Regie von Leontine Sagan fußend auf einem Drehbuch von Christa Winsloe. Ort der Handlung ist ein streng ‚preußisch‘ geleitetes Mädchenstift in Potsdam. Die Handlung kreist um den Konflikt zwischen einer verständnisvollen Lehrerin, einer ihr zugetanen Schülerin und der harten Oberin, was schließlich dramatische Folgen hat. Die Volksbühne befand, der Film räume „gründlich auf mit aller Moral- und Religionsheuchelei“. Und der Filmkritiker Rudolf Arnheim empfahl Ende 1931: „Ein Film, in den man vermittels Notverordnung alle Filmgegner treiben sollte.“ In der Wiederverfilmung von 1958 spielten Romy Schneider und Lilli Palmer die Hauptrollen.

D 1931, FSK: ab 12, 88 Min.; Regie: Leontine Sagan. Mit Emilia Unda, Dorothea Wieck, Hedwig Schlichter, Hertha Thiele u.a.

In Kooperation mit dem Landschaftsverband Osnabrücker Land e.V.


Vorverkauf: 6,00 €
»Online-Tickets
Abendkasse: 6,00 € | 5,00 €

bestuhlt, freie Platzwahl


 Di. 30.09.2025 19:30 Saal 

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