Red Sniper – Die Todesschützin
Filmvorführung im Rahmen der Politischen Maiwochen 2026
Ljudmila Pawlitschenko ist noch Studentin, als 1941 die deutsche Wehrmacht unter dem Decknamen „Unternehmen Barbarossa“ die Sowjetunion überfällt. Bald schon steht die junge Frau mit der Waffe in der Hand an vorderster Front. Verehrt und gefürchtet als „Lady Death“ steigt zur erfolgreichsten Scharfschützin des Zweiten Weltkriegs auf. 309 Soldaten sterben durch ihre Kugeln. Ihr Mut und ihre Zielgenauigkeit machen Ljudmila über die Grenzen ihres Landes hinaus zu einer Legende und ihre herausragende Tapferkeit führt sie bis auf die politische Bühne des Weißen Hauses. Doch die Unmenschlichkeit des Krieges fordert auch bittere Opfer von Ljudmila und ihre Berühmtheit bringt sie in tödliche Gefahr.
„Dabei ist der Film betont ausgewogen, weder proamerikanisch noch prosowjetisch, und er kommt – verglichen mit anderen aktuellen russischen Kriegsfilmen – mit wenig Pathos aus. Der Rezensent der russischen Zeitung Kommersant schreibt: ‚Kein patriotischer Kriegsfilm, sondern ein patriotischer Antikriegsfilm.‘“ (Gesine Dornblüth, Deutschlandfunk)
(Neslamna/ Bytwa sa Sewastopol) Ukraine/ Russland 2015, FSK 16, 110 Min.; Regie: Sergei Mokrizki.
Veranstalter: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifasch., KV Osnabrück
Eintritt gegen Spende!
bestuhlt, freie Platzwahl
Fr. 15.05.2026 19:00 Spitzboden alle Termine, Sonstiges, Vortrag