Lade Veranstaltungen

Popsalon 14

Das Osnabrücker Club-Festival
Drei Tage lang werden sechs Osnabrücker Locations wieder zum Mekka für gute Live-Musik aus verschiedenen Bereichen moderner Pop- und Rockmusik. In der »Botschaft«, der »Kleinen Freiheit«, im »Bastard Club«, im »Haus der Jugend«, in der »Friedenskirche« und natürlich in der »Lagerhalle« wird unterschiedlichsten Künstler:innen eine Bühne geboten. Gespielt wird mal wieder alles, was zum Pop dazu gehört. Von A wie avantgardistischen Indie-Pop bis Z wie zeitloser Rock-Pop. Die Agentur »Zukunftsmusik« hat keine Mühen gescheut und wieder ein ausgeglichenes und unvergleichliches Programm zusammengestellt. Und wie die Tradition es verlangt, sind auch in dieser Runde wieder erfolgversprechende Kandidat:innen dabei
Alle Infos zu den Künstler:innen, Preisen, Tickets und Locations:
www.pop-salon.de

Heute in der Lagerhalle zu hören und zu sehen:
20:00 Uhr: LISKA
LISKA gibt mit ihrer Musik den Momenten eine Stimme, die schwer in Worte zu fassen sind – den kreisenden Gedanken, den lauten Gefühlen, den leisen Zweifeln. Ihre Songs sind wie aufgeschlagene Tagebuchseiten: ehrlich, direkt und manchmal fast zu persönlich. Sie fängt ein, was viele fühlen, aber selten aussprechen – das Stolpern, das Weitergehen, die kleinen Triumphe des Lebens. Mit ihrem einzigartigen Noir-Pop-Sound verbindet sie tiefe Emotionen mit eindringlicher Atmosphäre und schafft es, das Unausgesprochene greifbar zu machen. In den letzten Monaten teilte sie die Bühne mit HE/RO und CCOSMO und Zartmann und war außerdem Teil der Unreleased-Reihe, wo sie ihre Musik in einem besonderen Rahmen präsentieren konnte. Mehr als 13,5k Menschen begleiten sie bereits auf ihrem Weg – eine stetig wachsende Fangemeinde, die in ihren Liedern ein Stück von sich selbst wiederfindet. LISKA schafft mit ihrer Musik einen Raum, in dem alles sein darf: die leisen Zweifel, das tiefe Durchatmen, das laute Mitsingen. Ein Soundtrack für alle, die kurz innehalten und einfach da sein wollen – zum Fühlen, Erinnern und vielleicht sogar zum Klarkommen.

22:00 Uhr: LOVEHEAD
Am Anfang des Erwachsenwerdens steht selten nur ein Gefühl – eher eine Kettenreaktion. Eine dichte Folge aus Enden und Anfängen, dazwischen Side-Plots, Übermut, Zweifel, neue Freundschaften, alte Muster. lovehead machen aus diesem Durcheinander keine große Pose, sondern ein lebendiges, direktes Panorama: Songs, die nach klebrigen Clubböden schmecken, nach Vodka-Kirschsaft, nach Schweiß in der Luft – und nach dem Moment, in dem man merkt, dass man nicht allein ist. Anna, Leni und Mara schreiben Indie-Rock, der Spaß macht und trotzdem trifft. Unaufgeräumt, zappelig, ehrlich – mit Hooks, die hängen bleiben, und einer Energie, die nicht um Erlaubnis fragt. LOVEHEAD können dabei charmant sein und gleichzeitig konfrontativ: Sie drehen die Perspektive um und zeigen, dass das Genre nicht in ewig-traurigen Erzählungen stecken bleiben muss. Hier geht’s um Nähe, um Reibung, um das Ausprobieren – und um die Kraft, die entsteht, wenn man sich gegenseitig anschiebt. Mit »fanta lustig« bündeln LOVEHEAD genau dieses Coming-of-Age-Gefühl: Alles ist gleichzeitig zu viel und genau richtig. Das Trio bleibt dabei bewusst nah dran am echten Leben – an Chaos-Tagen und Aufbruchsmomenten, an kleinen Triumphen und großen Fragen. Und live wird daraus das, was ihre Songs im Kern sind: Gemeinschaft im Lärm, ein bisschen Eskalation, sehr viel Herz – und vielleicht der Funke, der im Publikum irgendwo den Gedanken auslöst: »Wir gründen auch eine Band. Einfach weil’s Spaß macht.«

24:00 Uhr: KEO
Manche Bands fragen nicht erst höflich an – sie tauchen einfach auf, spielen sich in die Herzen und bleiben. KEO gehören dazu. Das Londoner Quartett um die Brüder Finn (Gesang) und Conor Keogh (Bass) steht für eine neue Generation britischer Gitarrenmusik, die Gefühl, Wucht und Wahrhaftigkeit vereint. Musik liegt der Band im Blut: Ihr Vater war Irish-Folk-Musiker, und die Brüder wuchsen auf Tourneen und Sessions auf, ehe die Familie nach Portugal zog. Dort reifte ihre Leidenschaft, doch der entscheidende Schritt kam mit dem Umzug nach London – dorthin, wo Rock wieder laut atmet. Gemeinsam mit Gitarrist Jimmy Lanwern und Drummer Oli Spackman formte Finn die Band, die ihren Namen bald auf Londons Bühnen etablierte. Anstatt sofort Songs zu veröffentlichen, spielten KEO über zwei Jahre lang jede Show, die sie bekommen konnten – oft vor kleinem Publikum, aber mit unerschütterlicher Energie. Diese Entschlossenheit zahlte sich aus: Noch vor ihrem ersten Release verkauften sie 400er-Hallen aus. Mit ihrer Debüt-EP »Sirens« (2025) lieferten sie ein ehrliches, ungeschliffenes Statement – fünf Songs, größtenteils live aufgenommen, zwischen Alternative, Shoegaze und Grunge. Finns raue Stimme und seine Texte über Perfektionismus, Trennung und Selbstzweifel fügen sich zu einer eindringlichen Mischung aus Melancholie und Befreiung. KEO stehen für handgemachte Musik mit Haltung – roh, ehrlich und emotional aufgeladen. Beim Popsalon zeigen sie, dass echter Rock nicht zurück ist, sondern nie wirklich weg war.

Veranstalter: Zukunftsmusik

unbestuhlte Veranstaltung


 Fr. 17.04.2026 20:00 Zukunftsmusik Saal 

Top