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PUSH – Für das Grundrecht auf Wohnen

Foto © mindjazz-pictures

Filmclub Baukultur präsentiert:

Nicht nur in den Großstädten der Welt können sich Arbeiter- und Mittelschicht die Mieten teilweise nicht mehr leisten. Neben Menschen aus London, New York, Hongkong, Tokio, Sydney, Caracas, Barcelona, Paris etc. betrifft dies auch viele Mieter in deutschen Städten. In Kooperation mit LAGERHALLE e. V. und dem Osnabrücker Bündnis für bezahlbaren Wohnraum präsentiert der Filmclub Baukultur den Dokumentarfilm PUSH.

Regisseur Fredrik Gertten beschreibt, wie Hedgefonds mit
dem Grundbedürfnis Wohnen rücksichtslos Profit machen, und liefert einen bemerkenswerten Beitrag zur Gentrifizierungs-Diskussion. Überall auf der Welt schnellen die Mietpreise in den Städten in die Höhe. Die Einkommen tun das nicht. Langzeitmieter werden aus ihren Wohnungen herausgedrängt. Selbst Krankenpflegende, Polizisten und Feuerwehrleute können
es sich nicht mehr leisten in den Städten zu leben, für deren Grundversorgung sie notwendig sind. PUSH wirft ein Licht auf eine neue Art des anonymen Hausbesitzers, auf unsere immer weniger bewohnbaren Städte und eine eskalierende Krise, die uns alle betrifft. Das ist keine Gentrifizierung mehr: Wohnungen sind Kapital und Orte, um Geld anzulegen.

Foto © mindjazz-pictures

PUSH, der neue Dokumentarfilm vom vielfach ausgezeichneten Regisseur Fredrik Gertten (Bananas!*/ Bikes vs Cars), untersucht, warum wir es uns nicht mehr leisten können, in unseren Städten zu wohnen. Eine Unterkunft ist ein fundamentales Menschenrecht, eine Voraussetzung für ein sicheres und gutes Leben. Aber in Städten weltweit werden die Chancen auf bezahlbare Wohnungen
immer schwieriger. Wer sind die Akteure und was sind die Faktoren, die Wohnraum zu einem der größten Probleme der heutigen Zeit machen?

Der Film folgt Leilani Farha, der UN-Sonderberichterstatterin für das Menschenrecht auf Wohnen, wie sie die Welt bereist, um herauszufinden, wer aus der Stadt gepusht wird und warum. „Ich glaube es gibt einen riesen Unterschied zwischen Wohnen als Handelsware und Gold als Handelsware. Gold ist kein Menschenrecht, Wohnen schon“, sagt Leilani.
Das Ziel dieses Films ließe sich nach Fredrik Gertten in einem Satz zusammenfassen: DEM GESCHEHEN EINEN NAMEN GEBEN. Wir müssen verstehen, was zum Teufel los ist, um darüber sprechen zu können. Wir brauchen eine deutlichere Sprache und einen tieferen Einblick.

Filmclub Baukultur
Der Filmclub Baukultur richtet sich seit 2010 an eine breite Öffentlichkeit, die Interesse an Architektur, Filmkunst, Baukultur und Stadtentwicklung hat. Die Veranstaltungsreihe will durch die Verknüpfung des Mediums Film mit dem temporären Präsentationsort eine ungezwungene Diskussion über Baukultur und Stadtentwicklung anregen. Veranstalter sind martini|50 Forum für Architektur und Design und die Film- und BildungsInitiative e. V. Der Filmclub Baukultur hat sich das Ziel gesetzt, durch das Vorführen von neuen und in Osnabrück bisher nicht gezeigten Filmen über Architektur und Baukultur für eine qualitativ hochwertige gebaute Umwelt zu sensibilisieren.

Veranstalter:
Film- und BildungsInitiative e. V.
martini|50 – Forum für Architektur und Design
LAGERHALLE e.V.
Osnabrücker Bündnis für bezahlbaren Wohnraum


Abendkasse: 6,-/5,- €


 Do 22.08.2019 19:30 Saal 

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