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Made in Bangladesh (OmU)

Aufstand der Näherinnen

Der Film erzählt die Geschichte von Shimu, einer 23-jährigen Frau, die in einer der zahllosen Textilfabriken in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, unter harten Bedingungen für einen minimalen Lohn arbeitet. Doch sie fühlt sich durch ihre Arbeit wirtschaftlich und durch ihre Ehe sozial abgesichert. Als in der Fabrik ein Feuer ausbricht, bei dem eine ihrer Kolleginnen ums Leben kommt, und die Arbeiterinnen ohne Lohn aus der zerstörten Fabrikhalle ausgeschlossen werden, beginnen diese Gewissheiten zu bröckeln. Shimu ist bereit, mit einer Journalistin zu sprechen, die sie in Kontakt mit der Aktivistin Nasima Apa bringt. Die Treffen, die sie daraufhin mit anderen Frauen besucht und in denen es um die Gründung einer Gewerkschaft geht, hinterlassen einen tiefen Eindruck bei der jungen Frau. Doch ihre Entscheidung, sich aktiv in der Gewerkschaftsarbeit zu engagieren, hat tiefgreifende Folgen…

„Der Spielfilm stellt die Zusammenhänge der modernen und globalisierten Textilproduktion realistisch und nachvollziehbar dar. Er bietet Einblicke in die Lebens- und Arbeitsbedingungen der bengalischen Näherinnen, die die Kleidung herstellen, die in den westlichen Industrieländern bevorzugt getragen und zu stattlichen Preisen verkauft wird. Mit seiner Protagonistin Shimu zeigt er eine authentische und würdevolle Identifikationsfigur. MADE IN BANGLADESH erzählt eine Geschichte über Empowerment von Frauen. Auch wirft er ein Licht auf die ursprüngliche Rolle von Gewerkschaften.“ (Film des Monats der Evangelischen Filmarbeit, Mai 2021)

Frankreich, Bangladesch, Dänemark, Portugal 2019, Originalfassung (Bengali) mit dt. Untertiteln,  FSK: ab 12, Os. Erstaufführung, 95 Min.; Regie: Rubaiyat Hossain. Besetzung: Rikita Nandini Shimu, Novera Rahman, Deepanwita Martin, Parvin Paru, Mayabe Maya

Eintritt: 6,00 und 5,00 Euro 

18.00 Uhr »Online-Tickets
20.15 Uhr »Online-Tickets

 

 

 


 Di 28.09.2021 18:00 & 20:15 Saal 

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