Lade Veranstaltungen
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Freie Räume – Eine Geschichte der Jugendzentrumsbewegung

Zum Projekt: »70er-Jahre in Osnabrück. Aufbruch und Krise«

Die Studentenrevolte, die sexuelle Revolution, das Lossagen vom Nachkriegsdeutschland der Täter und Mitwisser: Mittlerweile gehört 1968 zum Gründungsmythos der Berliner Republik. Weithin unbekannt ist jedoch, dass nur kurze Zeit später die Ideen und Forderungen der 68er sich in einer anderen Jugendbewegung manifestieren sollten. In den frühen 70er Jahren versuchten tausende von Jugendlichen in Westdeutschland in ihren Städten und Gemeinden selbstverwaltete Jugendzentren und Jugendhäuser zu etablieren, um sich eigene Treffpunkte zur Freizeitgestaltung ohne Konsumzwang und ohne Kontrolle durch die Elterngeneration zu schaffen. Der Dokumentarfilm FREIE RÄUME geht dieser von der Geschichtsschreibung fast vergessenen Bewegung nach und versucht darüber hinaus herauszufinden, was von ihr übrig geblieben ist.
Der Film läuft im Begleitprogramm zum Buch- und Ausstellungsprojekt »70er-Jahre in Osnabrück. Aufbruch und Krise«. Im Anschluss an die Vorführung ist ein moderiertes Publikumsgespräch geplant.

D 2019, FSK: ohne Altersbeschränkung, Os. Erstaufführung, 102 Min; Regie: Tobias Frindt.

https://freieraeume-film.de/

Abendkasse: 6,-/5,- €


 Di 24.11.2020 19:30 Saal 

Top