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Flucht vor Gewalt und Armut

Warum die aktuelle Entwicklung in Zentralamerika so viele Menschen zum Verlassen ihrer Heimat zwingt

In diesem Vortrag geht es um die aktuelle sozialpolitische Entwicklung in den Ländern des nördlichen Länderdreiecks Honduras, Guatemala und El Salvador. Eines ihrer wichtigsten  Phänomene ist die Massenflucht, deren Gründe aufgezeigt werden sollen. Dazu gehören u.a. die politische Instabilität und die sozialen Ungleichheiten. Hinzu kommt erschwerend die Bekämpfung der organisierten Gewalt durch die Politik der „Mano Dura“, der harten Hand, die zu einer wachsenden Militarisierung innerhalb der drei Länder führt. Durch die Außenpolitik der USA wird dieser Prozess sogar noch weiter vorangetrieben.  Ein weiteres wichtiges Thema des Vortrags sind Menschenrechtsverletzungen, aber auch die Arbeit von Organisationen, die gegen Korruption und Straflosigkeit kämpfen, soll vorgestellt werden.

Kristina Müller arbeitet als Projektreferentin zu Honduras bei den Peace Brigades International in Deutschland. Von 2017-18 lebte sie in Honduras und arbeitete dort als Menschenrechtsbegleiterin.

 


Veranstalter: Lateinamerikagruppe im Aktionszentrum 3. Welt

Eintritt frei


 Do 16.05.2019 19:00 Spitzboden 

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