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Espero Tua (Re)Volta (OmeU)

„Jugend ist Revolution!“ „Sich mit Schülerinnen anzulegen ist sich mit dem Satan anzulegen!“

„ESPERO TUA (RE)VOLTA“ erzählt aus der Perspektive von drei jungen Menschen die Geschichte der Bildungsproteste in Sao Paulo im Jahr 2015. Sie waren eine Reaktion auf die von der Stadtregierung angekündigte Schließung von mehr als 90 Schulen. Unter dem Motto „Besetzen und widerstehen“ gingen die Schüler*innen, unterstützt von Studierenden und Gewerkschaften, auf die Straße und besetzten mehr als 200 Schulen. Der Film, der bei der Berlinale 2019 den Friedensfilmpreis und den Amnesty-Preis gewann, „zieht uns in einen hochaktuellen und universellen Konflikt: den Kampf um Bildung für alle. Die gesellschaftliche Emanzipation der jungen Generation steht für die politische Dimension dieses Kampfes. Die mitreißende Dynamik des Films inspiriert uns, selbst gewaltfrei gegen den Missbrauch staatlicher Autorität auf die Barrikaden zu gehen“, begründet die Friedensfilmpreis-Jury ihre Entscheidung.

Die drei Erzähler*innen des Films repräsentieren unterschiedliche Sichtweisen und Herkünfte. Im gemeinsamen Kampf für kollektive Rechte, auf Schülerversammlungen, beim Feiern, beim Kochen, bei der Flucht vor schwer bewaffneten Polizist*innen machen sie auch wichtige individuelle Erfahrungen. Die Debatten über soziale Schranken, Feminismus, LGBT-Rechte und Rassismus verändern ihre Beziehungen, ihre Sichtweise auf die Welt und nicht zuletzt auf sich selbst.

Brasilien 2019, Originalfassung (portugiesisch) mit engl. Untertiteln; 95 Min.; Regie: Eliza Capai und Kollektiv. 


Eine gemeinsame Filmveranstaltung des Weltfriedensdienst e.V. und des Aktionszentrum 3. Welt e.V.
Mit Unterstützung des Unabhängigen Filmfests Osnabrück

Eintritt frei (um eine Spende wird gebeten)!


 Do 22.08.2019 19:00 Spitzboden 

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