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Dead or Alive Poetry Slam

Foto: pixabay.com

Slam-Poeten gegen verstorbene Dichtergrößen

Wer trägt die Poesie wirkungsvoller, mitreißender, wortgewaltiger vor? Sind es die vier Schauspieler des Theaters Osnabrück, die verstorbene Dichtergrößen wieder zum Leben erwecken? Oder sind es die Slam Poeten und Bühnenliteraten des Hier und Jetzt? Wie nach den Regeln eines klassischen Poetry Slams üblich, hat jeder Wortkünstler (ob lebendig oder tot) eine begrenzte Zeit zur Verfügung, mit seinem vorgetragenen Text das Publikum für sich zu begeistern. Am Ende entscheidet das Publikum und wählt seinen Sieger unter den Wortkünstlern.


Moderation:
Andreas Weber und Simon Niemann 


Für die lebenden Poet*innen treten an:

Theresa Hahl (*1989 in Heidelberg), ist seit 2009 aktiver Teil der deutschsprachigen Spoken-Word-Szene, gibt Schreibworkshops und setzt sich innovativ mit der Inszenierung des gesprochenen Wortes auseinander. Neben dem Studium der Literaturwissenschaft, Theater-/Oper- und Workshopprojekten unter anderem in Afrika und Indien mit dem Goethe- Institut, lebt und arbeitet sie mittlerweile in Bochum. Die Intensität ihrer feinfühlig anmutenden Lyrik verbindet sie immer wieder mit anderen Kunstrichtungen und bildet Orte des Phantasierens, Staunens und Schmunzelns.
www.theresahahl.de

 

Jann Watjes wurde 1992 an der ostfriesischen Nordseeküste angespült, in einem kleinen Urlaubsort sozialisiert (so weit das möglich war), schlug 2008 seine eigene Körpergröße im Hochsprung und lässt das seitdem bei keiner Gelegenheit unerwähnt. 2011 stieg er schließlich aufgrund seines wirklich lächerlichen Abiturs nach Paderborn ab.

Foto: Jakob Kielgaß

Der studierte Anglist arbeitete u.a. bei inzwischen ausgestorbenen Online-Medien, seinerzeit gehypten Fernsehproduktionen und dem Stadion-Magazin des HSV. 2015 betrat er das erste Mal eine Slam-Bühne und gab sich schnell damit zufrieden, bescheuerte Texte für ein wild gewordenes Nischenpublikum zu schreiben. Mit Erfolg: 2017 und 2018 nahm Wattjes an den deutschsprachigen Meisterschaften teil, 2019 wird er diese sogar gewinnen. Im Frühjahr erschien seine Slamsammlung „Lauchentscheidungen“, über welches sein Großvater einmal stolz sagte: „Ein Text ist exakt eine Werbepause von Let’s Dance!“. Mit dem minderwüchsigen Seiltänzer August Klar bildet er nicht nur die erfolgreiche Punkrock-Band „Rabatt auf Alienzubehör“, sondern ab Herbst auch das neue Moderationsduo des Paderborner KultSlams und den Team Quizemeister von 2018. Ein Slam wie Jann Wattjes selbst: Je mehr Leute ein Auge drauf haben, desto besser.

 

Micha Ebeling erlebte seine Reinkarnation als Halbesoteriker Mitte der 60er Jahre in Ostfalen. Er arbeitete als Schmiedegehilfe, in der Diakonie, als Technischer Leiter einer Behindertenwerkstatt und an seinem Umzug nach Berlin. Micha Ebeling fand Zuflucht in einem Wohnheim für Studenten der Theologie, denen er nicht wenig für seine spätere Laufbahn als Geschichtenerzähler verdankt. Er war Kellner, Taxifahrer und Stammgast des »Zosch«, wo er 1996 die Lesebühne Liebe Statt Drogen kennenlernte, deren Mitglied er seitdem ist. An der Seite von Volker Strübing gewann Ebeling zweimal bei den deutschsprachigen Meisterschaften des Poetry Slams den Meistertitel im Teamwettbewerb.

In Kooperation mit dem Theater Osnabrück.

Vorverkauf und Abendkasse: 9,- bis 16,- €

Tickets gibt es an der Theaterkasse, der Tourist Information und online >>>


 Sa 16.02.2019 20:00 Theater am Domhof, Osnabrück 

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