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Chile – von Aufbruch und Revolte zur neuen Verfassung

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Politische Massenproteste im Oktober 2019 waren der Auslöser für weitreichende Veränderungen in diesem südamerikanischen Land. Zunächst reagierte der Staat auf die Demonstrationen mit Unterdrückung und schweren Menschenrechtsverletzungen. Zuletzt musste er dann aber doch Zugeständnisse machen. Als Ausweg aus der Krise bot sich die Ausarbeitung einer neuen Verfassung an. Seit Monaten wird an ihr mit dem Ziel einer Erweiterung der Bürgerrechte gearbeitet. Am 4. September 2022 soll dann endlich in einem Plebiszit über das Ergebnis abgestimmt werden.

Im Vortrag wird es es um den Inhalt und um die Auseinandersetzungen um die Verfassung gehen, die nach den Präsidentschaftswahlen Ende 2021 an Fahrt zugenommen haben. Die beiden Referierenden, Rosa Riquelme und Manuel Silva, kamen als Flüchtlingskinder nach Deutschland. Sie sind Mitglieder der Bielefelder Chile Solidaritätsbewegung, die sich aktuell besonders um die Unterstützung von Volksküchen in Santiago und die Unterstützung von jugendlichen politischen Gefangenen in Chile kümmert.

Eintritt frei

Veranstalter: Lateinamerikagruppe im A3W


 Di 05.07.2022 19:30 Spitzboden 

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