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Alles Theater

Foto: Lev Silber

Thiele Neumann Theater – Alles Theater
(Vordergründiges und Hintersinniges zu den Brettern die die Welt bedeuten)
Regina Neumann und Helmut Thiele unternehmen einen vergnüglichen literarischen Streifzug vor und hinter den Kulissen. Eine heiter-besinnliche Sammlung von Szenen und Texten zu Schauspielern und ihrem Metier, das im ambivalenten Zwielicht liegt zwischen Schein und Sein, Rolle und Identität, Lampenfieber, Enttäuschung und Erfolg. Dabei spannt sich der Bogen von “Der Menschheit Würde ist in Eure Hand gegeben” (Friedrich Schiller) über “Ich glaube an die Unsterblichkeit des Theaters – es ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen” (Max Reinhardt) bis hin zu “Der Unterschied zwischen einem Theater und einem Irrenhaus besteht darin, dass im Irrenhaus der Direktor normal ist” (Helmut Lohner).

 

Präsent bleiben trotz Corona-Beschränkungen
Warum das Thiele-Neumann-Theater auf digitalen Pfaden wandelt
Von Uta Biestmann-Kotte
Die Corona-Pandemie hat auch die Arbeit freischaffender Künstler in Osnabrück erheblich eingeschränkt. Um dennoch fürs Publikum präsent zu bleiben, begeben sich HelmutThiele und Regina Neumann vom Thiele-Neumann-Theater mit ihrem “cor/online-theater” auf einen digital-literarischen Osnabrück-Spaziergang. Warum gibt es nicht auch “Erdweibchen”? So beklagt sich ein Erdmännchen im Außengehegedes Osnabrücker Zoos mit der Stimme von Regina Neumann. Die Kommentare eines geschickt in die Szene geschnittenen Ziegenbocks übernimmt Helmut Thiele. In einem anderen Clip trifft das Schauspielerpaar im Haseschacht als Soldat und Dirne aus Arthur Schnitzlers “Reigen” aufeinander. Oder unterhält sich an der Bar im Hotel Vienna House Remarque in den Worten Erich Maria Remarques “Über das Mixen kostbarer Schnäpse”.
An zwölf Schauplätzen
Insgesamt zwölf Schauplätze in Osnabrück und Umgebung bespielen Helmut Thiele und Regina Neumann in kurzen Videoclips, die in Gesamtlänge knapp 60 Minuten umfassen (gefördert von der Stadt Osnabrück und dem Literaturbüro Westniedersachsen). An Schauplätzen wie Rathaus, Marienkirchturm, Ledenhof, Felix-Nussbaum-Haus, Industriemuseum oder am Kreuz im Hone, dem Hone (Hain) im Osnabrücker Stadtteil Haste, spielen und rezitieren die zwei Texte von Georg Trakl, Josef Weinheber, Alfred Gong oder Carmen Bernos de Gasztold.
Die Pandemie-Atmosphäre
Entstanden im Juli und Anfang Dezember 2020, spiegeln die Clips atmosphärisch die Hasestadt während der Corona-Pandemie wider. Darauf beziehen sich Thiele und Neumann etwa im Theater Osnabrück mit Karl Valentins “Zwangsvorstellungen” und Franz Molnars “Eine schöne Folter”. Und im leeren “Café am Markt” werfen sich die zwei in Erinnerung an das Justus-Möser-Jahr einen Würfel mit Möser-Aphorismen zu.Mit ihrem “cor/online-theater” reagieren Helmut Thiele und Regina Neumann auf die Corona-bedingten kulturellen Einschränkungen – und erinnern nicht zuletzt daran, “dass wir immer noch da sind”:Zu sehen sind die Videoclips auf www.thiele-neumann-theater.de oder auf www.vimeo.com

www.thiele-neumann-theater.de


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 Sa 24.04.2021 20:00 Spitzboden 

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