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9. Osnabrücker Science Slam

Science Slam Osnabrück | Artwork: Gesa Weber

Der Science Slam bietet Studierenden und Wissenschaftlern die Möglichkeit, ihre Forschung auf die Bühne zu bringen.
Im Gegensatz zum Poetry Slam sind hier alle Hilfsmittel erlaubt: PowerPoint-Präsentationen, Requisiten oder Live-Experimente sind willkommen. Aber auch beim Science Slam entscheidet am Ende das Publikum, welcher Slammer als Sieger nach Hause geht.

Ziel des Science Slams ist es, Wissenschaftler zu ermutigen, ihre Arbeit auf anschauliche und leicht verständliche Art darzustellen. Gleichzeitig bieten die kurzweiligen Vorträge auch fachfremden Zuhörern die Möglichkeit, sich von der Begeisterung der Slammer für ihr Projekt anstecken zu lassen. Auch wenn die Forschung hier im Mittelpunkt steht, spielt der wissenschaftliche Wert des Vortrages eine untergeordnete Rolle. Vielmehr geht es darum, sein Thema leicht verständlich und unterhaltsam aufzubereiten, und dem Publikum zu zeigen, welchen Themen sich junge Wissenschaftler in ihren Labors und Bibliotheken widmen.

Lagerhalle e.V. in Kooperation mit der Hochschule Osnabrück

mit freundlicher Unterstützung von GEO

Mitmachen!
Spezialist auf Deinem Gebiet und stolz darauf? Wir bieten die kluge Alternative zum Supertalent: Erklimme die Science-Slam-Bühne und begeistere das Publikum von dem, was Du Dir so hart erarbeitet hast! Jeder Wissenschaftler hat beim Science Slam zehn Minuten Zeit, die Zuschauer mit allen Mitteln der Kunst zu verzaubern – und das ist auch nötig: Denn das Publikum bildet die Jury und kürt den Sieger des Abends. Requisiten, Live-Experimente, Präsentationen, Assistenten… Alles, was in eure Redezeit passt, ist erlaubt.
Wer Interesse hat, wendet sich bitte an:
jens.meier at lagerhalle-osnabrueck.de

Angemeldet sind:

Malte Schäfer

Malte Schäfer (Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik, Braunschweig)

Dr. François Conrad (Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Germanistische Sprachwissenschaft, Leibniz Universität Hannover)

Elena Vorrath, Foto: Hannes Grobe

Maria-Elena Vorrath (Alfred-Wegener-Institut, Bremerhaven)
Schnee von gestern – ein Klimakrimi
Ursprünglich wollte ich als Astronautin zum Mond fliegen, habe mich dann aber doch für die Erde entschieden. An der Uni Hamburg habe ich Geowissenschaften studiert und mit dem Schwerpunkt Biogeochemie der Meere abgeschlossen. Seit 2 Jahren promoviere ich am Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung mit dem Fokus auf der Antarktis. Die Antarktis ist ein riesiger, geheimnisvoller Kontinent und ich suche am Meeresboden nach Spuren von Eisalgen, um das Rätsel des antarktischen Meereises zu lüften.

Maria Frommhold (Braunschweig):

Maria Frommhold

Die Briefzeichnung: Das Emoji des 19. Jahrhunderts
Wir kommunizieren täglich durch Schrift, aber auch mit Bildern, Memes, Gifs und Emojis – unsere Kommunikation ist also von Bild-Text-Beziehungen geprägt. Das ist gar nicht mal neu, schon frühe Formen von auf einen (Schrift-)Träger fixierten menschlichen Äußerungen  wie Hieroglyphen oder Höhlenmalerei funktionieren über das Zeichnen und Ritzen von Bild-Zeichen. Inwiefern Bild-Text-Beziehungen aber die schriftliche Kommunikation des 18. und 19. Jahrhunderts – also Briefe – prägt, ist bisher wenig erforscht. Dabei sind Briefe voll von Zeichnungen, die eine ähnliche Funktion übernehmen wie Emojis in unserer modernen Kommunikation. In meiner Dissertation untersuche ich die Rolle von Zeichnungen im Briefwerk Clemens Brentanos und nutze diese Erkenntnisse, um zu zeigen, wie Zeichnungen oder Emojis schriftliche Kommunikation beeinflussen.

Julia Schnetzer ist marine Mikrobiologin und erzählt in ihrem

Julia Schnetzer

Vortrag vom “Meer zur Buchstabensuppe” nicht nur warum Mikroorganismen aus dem Meer für uns alle wichtig sind sondern auch wie genau man die Winzlinge erforscht und wie auch Laien dabei helfen können.


Vorverkauf: 7,00 € (inkl. Kultur€)
»Online-Tickets bis 17.00 Uhr am Veranstaltungstag
Abendkasse: 9,00 € / 7,00 € (inkl. Kultur€)
geöffnet ab 19.30 Uhr


 Mi 10.04.2019 20:00 Saal 

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