Lade Veranstaltungen
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

33. Unabhängiges FilmFest Osnabrück

Ein Feuerwerk der Filmkunst: Auch im Jahr 2018 nimmt das Unabhängige FilmFest Osnabrück einen bedeutenden Platz im Programmkalender ein. Vom 17. bis 21. Oktober werden zahlreiche internationale Filme gezeigt.

Die Lagerhalle ist dabei traditionell das Festivalzentrum. Von der Eröffnung über die Vorführung zahlreicher Langfilme sowie verschiedener Kurzfilmprogramme bis zur abschließenden Preisverleihung stellt das Kulturzentrum am Heger Tor einen wesentlichen Anlaufpunkt während des Festivals dar.
Im Beisein der beiden Hauptdarstellerinnen, Zahraa Aldoujaili und Yara Aliadotter, wird das diesjährige Unabhängige FilmFest mit der schwedischen Komödie »Amateurs« eröffnet. Bereits mit internationalen Preisen versehen, schafft es der Film, aus der Perspektive zweier Schülerinnen einen humoristischen Blick voller Respekt auf die multikulturelle schwedische Gesellschaft zu werfen.

Mit »The Distant Barking of Dogs« und »Stiller Kamerad« werden zwei Anwerter auf den Friedensfilmpreis Osnabrück in der Lagerhalle zu sehen sein. Obwohl sie völlig unterschiedliche Geschichten erzählen, teilen sie die Botschaft, dass Kriegszustände zerstörerisch wirken. Während Ersterer den 10-jährigen Oleg zeigt, wie er zusammen mit seiner Großmutter in der Ostukraine eingekesselt zwischen den Parteien auf das Ende des Krieges wartet, schaut »Stiller Kamerad« auf das, was danach passiert. Mithilfe von Pferden werden Bundeswehrsoldatinnen und -soldaten nach Kriegseinsätzen wieder auf das Leben in Sicherheit vorbereitet.

In der Musikfilmsektion »Laut« können in der Lagerhalle Deutschlandpremieren gefeiert werden: Am Sonntag, den 21. Oktober, werden nacheinander »Make Aliens Dance« und »State-Less« gezeigt. Erstaufführungen gilt es auch in den verschiedenen Kurzfilmprogrammen zu bejubeln. Für die Kleinsten wird zum Anschauen des Programms »FilmFest UFOlinos« der Spitzboden bereitet.

Neben den etablierten Programmpunkten werden 2018 ein Langfilm sowie mehrere Kurzfilme als Retrospektive angeboten. Gezeigt werden Filme, die während der Zeit des Vietnamkriegs entstanden. Bei dem Langfilm handelt es sich um »Fern von Vietnam« (1967) – ein Ausdruck des Protests, inszeniert von einem Kollektiv, das von sich reden machte. So werden die Verantwortlichen, darunter Chris Marker, Jean-Luc Godard, Agnès Varda und Alain Resnais, international als Legenden gefeiert.
Darüber hinaus bieten die fünf Kurzfilme zu diesem Thema von Peter Ulbrich und Harun Farocki den spannenden Blick aus den beiden Perspektiven des geteilten Deutschlands. Schmankerl für alle Technik-Fans: »In den Bergen Nordvietnams« und »Denkt an mein Land« werden als 35mm-Kopie zu sehen sein. Eingebunden in ein Forschungsprojekt zur Geschichte von Krieg und Protest im 20. Jahrhundert, werden die Filmvorführungen durch den Historiker Dr. Alexander Sedlmaier (Ruhr-Universität Bochum) begleitet.

Wie in jedem guten Film gibt es natürlich auch beim Unabhängigen FilmFest einen Spannungsbogen, der mit der großen Preisverleihung abschließt. Wie schon in den letzten Jahren werden die Ehrungen auch 2018 in der Lagerhalle vorgenommen. Wer den Friedensfilmpreis 2018 während des Festivals verpasst oder nochmal sehen möchte, kann das am Dienstag nach dem Festival (23. Oktober) in der Lagerhalle machen.

Ausgewählte Termine in der Lagerhalle:

  • Amateurs
    Schweden 2018. Regie: Gabriela Pichler
    Mittwoch, 17. Oktober | 19:30 Uhr
  • The Distant Barking of Dogs
    Dänemark 2017. Regie: Simon Lereng Wilmont
    Freitag, 19. Oktober | 20:00 Uhr
  • Stiller Kamerad
    Deutschland 2017. Regie: Leonhard Hollmann
    Samstag, 20. Oktober | 17:30 Uhr
  • Die Poesie der Liebe
    Frankreich 2017. Regie: Nicolas Bedos
    Donnerstag, 18. Oktober | 17:30 Uhr
  • Ex-Shaman
    Brasilien 2018. Regie: Luiz Bolognesi
    Freitag, 19. Oktober | 15:00 Uhr
  • Die Erbinnen
    Paraguay / Deutschland / Brasilien / Uruguay / Norwegen / Frankreich 2018. Regie: Marcelo Martinessi
    Samstag, 20. Oktober | 20:00 Uhr
  • Kurzfilmprogramm: Kurz & Laut
    Samstag, 20. Oktober | 23:55 Uhr
  • Deutschlandpremiere: Make Aliens Dance und State-Less
    Make Aliens Dance
    England 2018. Regie: Sébastian Petretti.
    State-Less
    Israel /Kanada /NL 2017. Regie: Sharon Hoter-Ishay
    Sonntag, 21. Okt. | 13:00 Uhr
  • Kurzfilmprogramm: FilmFest UFOlinos
    Sonntag, 21. Oktober | 15:00 Uhr
  • Welcome to Sodom
    Österreich / Ghana 2017. Regie: Florian Weigensamer, Christian Krönes
    Freitag, 18. Oktober | 20:00 Uhr
  • Kurzfilmprogramm: WILD
    Mittwoch, 17. Oktober | 22:00 Uhr
  • Wettbewerb um den Kurzfilmpreis
    Donnerstag, 18. Oktober | 22:00Uhr
  • Kurzfilmprogramm: SOKO: Kurzfilm
    Freitag, 19. Oktober | 22:30 Uhr
  • Kurzfilmprogramm: ABSURD
    Samstag, 20. Oktober | 22:30 Uhr
  • Retrospektive
    Krieg und Protest – Eingreifende Filme im Zeitalter des Vietnamkriegs
    19.-20. Oktober | Lagerhalle
  • Preisverleihung
    Sonntag, 21. Oktober | 17:00 Uhr

www.filmfest-osnabrueck.de


 verschiedene Anfangszeiten Saal 

Top

Login


Erstellen Sie ein Konto!
Passwort vergessen?
Die Registrierung ist deaktiviert.

Wollen Sie sich anmelden?

Passwort vergessen?