2G-Regel bei Veranstaltungen in der Lagerhalle

2G-Regel bei Veranstaltungen in der Lagerhalle

Geimpft – Genesen

Für offene Angebote gilt weiter 3G

Liebe Freundinnen und Freunde, liebes Publikum!

Die aktuelle Corona Verordnung des Landes Niedersachsen sieht vor, dass der Besuch von Veranstaltungen auf geimpfte und genesene Personen beschränkt werden kann, die sogenannte 2G-Regel. Als soziokulturelles Zentrum waren wir mit als erste von notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betroffen und erst langsam bekommen wir einen Eindruck davon, dass Licht am Ende des Tunnels ist. Dennoch ist die Pandemie nicht vorbei und die Herbst- und Winterzeit birgt erneut die Gefahr steigender Infektionen. Um auch weiter unserer Verantwortung im Rahmen der Pandemiebekämpfung gerecht zu werden, haben wir uns entschlossen, bei allen Veranstaltungen mit Eintritt bis auf Weiteres die 2G Regeln anzuwenden. Dies bedeutet, dass nur Personen mit vollständigem Impfschutz oder Genesene innerhalb der 6 Monatsfrist und Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahren zu Eintrittsveranstaltungen im Saal, dem Spitzboden oder der Kneipe zugelassen werden.

Personen, für die keine Corona-Impfung empfohlen wird oder wurde (z.B. Schwangere) erhalten mit entsprechendem Attest vom Arzt und einem tagesaktuellen negativen Schnelltest ebenfalls Einlass.

Für die offenen Angebote gilt weiterhin die 3G-Regel. D.h. die Nutzung der Gruppenräume, die Blue Monday Jam, die One World Session und der Besuch der Gastronomie ist weiterhin auch mit einem aktuellen negativen Schnelltest möglich. Die 3G-Regel bleibt auch in der Warnstufe 0 gültig. Die Lagerhalle leistet damit ihren Beitrag zum Infektionsschutz. Leider gehen die Fachleute davon aus, dass im Herbst / Winter ein Anstieg der Infektionen sehr wahrscheinlich oder gar unvermeidlich ist. Wir möchten unseren Gästen und Nutzer:innen nicht häufig wechselnde Regeln zumuten und setzen mit der 3G-Regel in den offenen Bereichen der Lagerhalle auf Planungssicherheit und Infektionsschutz gleichermaßen.

Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, Personen mit medizinischer Kontraindikation und Personen in klinischen Studien, die sich nicht impfen lassen dürfen, sind von der 2G-Regelung ausgenommen. Ein negativer Schnelltest muss weiterhin vorgelegt werden. Bei Schüler:innen reicht die regelmäßige Testung in den Schulen.

Niemand hat sich vorstellen können, wie sehr eine Pandemie das öffentliche Leben verändern würde und der Kampf dagegen sogar Grundrechtseinschränkungen notwendig machen könnte. Wir haben uns die Entscheidung zur Anwendung der 2G-Regel nicht leicht gemacht. Soziokulturelle Zentren wie die Lagerhalle sind offene Häuser. Die Einschränkung des Zugangs passt nicht zu unserem Selbstverständnis. Auf der anderen Seite waren wir noch nie mit einer solchen Situation konfrontiert. Wir hoffen, dass es sich um eine zeitlich sehr begrenzte Notwendigkeit handelt und nur ein letzter Schritt hin zur Normalität ist.

Wer Eintrittskarten erworben hat und die 2G-Regel nicht erfüllen kann, ist zur Rückgabe der Tickets berechtigt. Bitte melden Sie sich rechtzeitig vor der Veranstaltung bei der Vorverkaufsstelle, bei der die Tickets gekauft wurden.

Zur weiteren Begründung dieser Maßnahme möchten wir auf einen Ausschnitt der Presserklärung des Landes Niedersachsen „Änderung der niedersächsischen Corona-Verordnung: Gut geschützt in den Herbst – mehr Möglichkeiten durch mehr 2G“ verweisen:

Rund 70 Prozent der Niedersächsinnen und Niedersachsen sind einmal, 65 Prozent vollständig geimpft. Das führt zu einer weitergehenden Sicherheit für den größeren Teil der Gesellschaft. Für diese Menschen sieht die aktualisierte Corona-Verordnung nur noch wenige Schutzvorkehrungen vor. Grundsätzlich gilt, dass das Leben für geimpfte Menschen möglichst unkompliziert sein soll, für ungeimpfte Personen wird es dagegen aufwändiger.

Rund 30 Prozent der Menschen in Niedersachsen sind noch nicht geimpft. 11 Prozent davon sind Kinder unter 12 Jahren, für die noch kein Impfstoff zugelassen ist. Weniger als ein Prozent der Menschen in Niedersachsen kann sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen. Das heißt: Rund 20 Prozent der Erwachsenen haben sich bis jetzt nicht zu einer Impfung durchringen können. Sie laufen Gefahr, sich früher oder später mit Corona zu infizieren und schlimmstenfalls im Krankenhaus oder auf der Intensivstation zu landen.

Die Gefahr einer Überlastung des Gesundheitswesens ist nach wie vor nicht gebannt. Wegen der noch nicht ausreichend hohen Impfquote werden die Infektionszahlen nach Ansicht der Fachleute im Herbst und Winter wieder ansteigen. Viele Aktivitäten und Begegnungen werden sich wieder in Innenräume verlagern und die dominierende Delta Variante ist und bleibt hochansteckend. Die Patientinnen und Patienten in den Intensivstationen sind im Vergleich zu früheren Phasen der Pandemie deutlich jünger. Sie sterben glücklicherweise seltener, müssen aber mitunter länger intensivmedizinisch behandelt werden. Das wiederum kann sich auf die Belegungszeiten in den Intensivstationen auswirken. Ziel muss es weiterhin sein, Engpässe auf den Intensivstationen zu vermeiden und die dort Tätigen nicht zu überfordern.

Die 2G-Option bietet Betreiberinnen und Betreibern, Veranstalterinnen und Veranstaltern eine gute Möglichkeit, wieder deutlich mehr Menschen beispielsweise ins Konzert, Restaurant oder die Sporthalle zu lassen. Anders als Ungeimpfte, infizieren sich Geimpfte und genesene Personen nachweislich nur in sehr wenigen Fällen und sie geben das Virus auch nur sehr selten weiter. Insofern bietet eine 2G-Regel einen hohen Schutzstandard, bei dem dann auf weitere Maßnahmen wie Maske, Abstand sowie bei Veranstaltungen auch auf die 50prozentige Kapazitätsbegrenzung verzichtet werden kann.

„Niedersachsen steht vergleichsweise gut da: wir liegen bei den Infektionen unter dem Bundesdurchschnitt, bei den Impfungen über dem Bundesdurchschnitt. Dennoch dürfen wir uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. In Niedersachsen sind noch 20 Prozent der Erwachsenen ungeimpft – das sind noch zu viele, um gut durch den Herbst und den Winter zu kommen. Für geimpfte Niedersächsinnen und Niedersachsen wollen wir das Leben einfacher und unkomplizierter machen – sie haben viel dafür getan, sich und andere zu schützen. Für ungeimpfte Menschen wird das gesellschaftliche Leben aufwändiger werden – wer das kostenlose Impfangebot ablehnt, muss auf andere Weise zum Infektionsschutz beitragen. Deshalb appelliere ich erneut an alle ungeimpften Bürgerinnen und Bürger: Lassen Sie sich impfen! Impfen ist der Weg aus der Pandemie – deshalb kann unter 2GBedingungen bereits eine weitgehende Rückkehr zur Normalität erfolgen und auf die meisten Einschränkungen verzichtet werden.“

(Die vollständige Pressinformation wird hier zum Download angeboten:
https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/vorschriften-der-landesregierung-185856.html )

Weiterhin ist es notwendig, die Kontaktdaten zu erfassen. Wir nutzen die Luca-App. Die App ermöglicht das einfache Ein- und Auschecken in Geschäften, Gastronomie und Freizeiteinrichtungen in Stadt und Landkreis Osnabrück mithilfe eines QR-Codes. Unsere Servicekräfte helfen euch bei Bedarf gerne weiter. Wer über kein Smartphone verfügt, kann über eine einfache Eingabemaske mit unserem Tablet einchecken oder sich einen Luca Schlüsselanhänger in der Osnabrücker Tourist Information in der Bierstraße besorgen.

Bei 2G-Veranstaltungen entfällt die Maskenpflicht und es gibt keine Kapazitätsbeschränkungen.

Wir freuen uns auf viele schöne Abende mit euch!

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